Managed Proxmox VE

Planung, Migration und Betrieb

Erfahrener Proxmox-Partner

VMware-Alternative mit Ceph

Enterprise Support

Passende Wartungsverträge und Service Level (SLA)

EDNT plant, baut und betreibt Proxmox-VE-Umgebungen für Unternehmen, die eine leistungsfähige, lizenzkostenfreie Virtualisierungsplattform brauchen – ohne sich selbst um Betrieb, Patching und Hochverfügbarkeit kümmern zu müssen. Im eigenen Rechenzentrum, auf eigener Hardware, mit Ceph-Storage und Enterprise-Support.


VMware wird teuer. DIY-Proxmox wird aufwendig. Und jetzt?

Seit der Broadcom-Übernahme hat sich die Lizenzlandschaft bei VMware grundlegend verändert. Perpetual Licenses sind Geschichte, die neuen Subscription-Modelle treiben die Kosten in vielen Umgebungen um den Faktor drei bis fünf nach oben. Für IT-Abteilungen im Mittelstand, die bisher mit vSphere Essentials oder Standard gearbeitet haben, ist das ein Budgetschock.

Proxmox VE ist die technisch naheliegende Alternative. KVM-basierte Virtualisierung, integriertes Ceph-Storage, native ZFS-Unterstützung, Cluster-Management mit Corosync – alles quelloffen, alles ohne Per-Socket-Lizenzgebühren. Die Technologie ist reif, die Community ist aktiv, die Enterprise-Subscriptions sind bezahlbar.

Aber: Proxmox produktionsreif zu betreiben ist nicht dasselbe wie Proxmox zu installieren. Wer aus der VMware-Welt kommt, unterschätzt regelmäßig den Aufwand für Ceph-Tuning, Netzwerk-Design, HA-Konfiguration, Backup-Integration und das Monitoring einer Umgebung, die kein vCenter hat. Der ISO-Installer ist in 15 Minuten durch. Die Arbeit beginnt danach.

Genau hier setzt EDNT an: Wir nehmen Ihnen den Betrieb ab – nicht die Kontrolle.


Was Sie bekommen – technisch, konkret

Dedizierte Proxmox-VE-Umgebung. Sie erhalten Ihre eigene Proxmox-Instanz im EDNT Rechenzentrum – kein Shared Hosting, kein Multi-Tenant-Cluster, auf dem Sie sich Ressourcen mit anderen Kunden teilen. Je nach Anforderung auf einem einzelnen Host oder als Multi-Node-Cluster mit HA.

Ceph-Storage-Anbindung. Ihre VMs laufen auf unserem Ceph-Pool – repliziert, selbstheilend, skalierbar. Standardmäßig mit Replikationsfaktor 3 über mehrere OSDs verteilt. Wenn eine Disk ausfällt, merken Ihre Workloads davon nichts. Alternativ lokaler ZFS-Storage, wenn Ihre Anwendungen niedrigere Latenz brauchen als Ceph liefern kann.

Hochverfügbarkeit. In Cluster-Setups konfigurieren wir HA mit Fencing über IPMI/iLO. Fällt ein Node aus, werden die VMs automatisch auf den verbleibenden Nodes neu gestartet. Die Fencing-Konfiguration ist sauber implementiert – kein Hoffen auf Split-Brain-Vermeidung, sondern getestete Mechanismen.

Netzwerk-Design. VLAN-Segmentierung, Bonding, OVS oder Linux-Bridges – je nach Anforderung. Jeder Kunde erhält ein eigenes Layer-2-Segment. Wenn Sie mehrere Netze brauchen – Management, Storage, VM-Traffic, Backup – designen wir die Netzwerktopologie so, dass die Datenströme sauber getrennt sind.

Backup-Integration. Proxmox Backup Server für tägliche VM-Snapshots mit inkrementellem Backup und Deduplizierung. Langzeitsicherung über Bareos in unseren S3-Storage. Beides automatisiert, überwacht und regelmäßig per Restore-Test verifiziert.

Monitoring mit Checkmk. Alle Hosts, VMs, Ceph-OSDs, Netzwerk-Interfaces und Storage-Pools werden über Checkmk überwacht. Nicht nur Ping-Checks, sondern SMART-Werte, Ceph-Health, OSD-Latenz, CPU-Steal-Time und Memory-Ballooning. Sie erhalten Zugang zum Dashboard, wenn Sie das möchten.

Patching und Updates. Proxmox-Updates, Ceph-Updates, Kernel-Updates, Firmware-Updates – wir planen Wartungsfenster, testen in Staging-Umgebungen und rollen koordiniert aus. Keine ungeplanten Reboots, keine überraschenden Breaking Changes.

Firewall. Jede Managed-Proxmox-Umgebung wird über eine dedizierte OPNsense-Firewall abgesichert. Kein „Proxmox-Firewall-Feature als Notlösung", sondern eine richtige, separat verwaltete Perimeter-Firewall.


Von VMware zu Proxmox – so migrieren wir Ihre Umgebung

Wir haben dutzende VMware-Migrationen durchgeführt. Nicht als Experiment, sondern als strukturierten Prozess mit klarer Methodik. Was Sie erwarten können:

Assessment. Wir inventarisieren Ihre bestehende VMware-Umgebung: Anzahl der Hosts, VMs, vCPU/RAM-Zuweisung, Storage-Verbrauch, Netzwerk-Konfiguration, vSphere-Features im Einsatz (DRS, vMotion, HA, NSX). Daraus entsteht ein Migrationsplan mit realistischer Aufwandsschätzung.

Mapping. Nicht jedes VMware-Feature hat ein 1:1-Äquivalent in Proxmox. DRS wird durch HA mit manueller Lastverteilung ersetzt, NSX durch VLAN-Segmentierung und OPNsense, vSAN durch Ceph. Wir dokumentieren jedes Mapping transparent, damit Sie wissen, was sich ändert und warum.

Konvertierung. VMDKs werden in qcow2 oder raw konvertiert, VM-Konfigurationen übersetzt, Netzwerk-Interfaces remapped. Für viele VMs ist das ein automatisierter Prozess. Für VMs mit besonderen Anforderungen – GPU-Passthrough, spezielle Storage-Policies, Abhängigkeiten zu vSphere-APIs – arbeiten wir individuell.

Validierung. Jede migrierte VM wird getestet: Boot-Verhalten, Netzwerk-Konnektivität, Anwendungsfunktionalität, Performance-Baseline. Erst wenn alles verifiziert ist, geht die VM in Produktion.

Parallelbetrieb und Cutover. Alte und neue Umgebung laufen parallel. Der Cutover erfolgt geplant, mit Rollback-Option. Ihre alte VMware-Lizenz können Sie danach kündigen.


Warum Proxmox statt VMware, Hyper-V oder Nutanix

  Proxmox VE VMware vSphere Microsoft Hyper-V Nutanix AHV
Hypervisor KVM (Typ 1) ESXi (Typ 1) Hyper-V (Typ 1) AHV/KVM (Typ 1)
Lizenzmodell Open Source + optionale Subscription Subscription, per Core In Windows Server enthalten, aber Lizenz erforderlich Subscription, per Node
Kosten 3-Node-Cluster / 3 Jahre Ca. 3.000–5.000 € (Enterprise Sub) Ca. 30.000–80.000 € (je nach Edition) Ca. 15.000–25.000 € (Datacenter-Lizenzen) Ca. 40.000–60.000 €
Integriertes Software-Defined Storage Ceph, ZFS nativ vSAN (Zusatzlizenz) Storage Spaces Direct Nutanix Storage nativ
Backup nativ integriert Proxmox Backup Server Kein eigenes (Veeam etc.) Kein eigenes (DPM veraltet) Kein eigenes
API / Automatisierung REST API, Terraform Provider vSphere API, PowerCLI PowerShell, SCVMM Prism API
Container-Support LXC nativ Kein nativer Support Kein nativer Support Kein nativer Support
Web-GUI Ja, vollständig vSphere Client Hyper-V Manager / WAC Prism
Live Migration Ja vMotion Live Migration Ja
Quellcode einsehbar Ja, vollständig Nein Nein Teilweise (KVM-Basis)

Von VMware zu Proxmox – so migrieren wir Ihre Umgebung

Die Zahlen sprechen eine klare Sprache: Proxmox VE liefert vergleichbare Enterprise-Funktionalität bei einem Bruchteil der Lizenzkosten. Und durch die native Integration von Ceph und Proxmox Backup Server sparen Sie sich zusätzliche Produkte, die bei VMware und Hyper-V separat lizenziert und verwaltet werden müssen.

Das bedeutet nicht, dass Proxmox für jede Umgebung die richtige Wahl ist. Wenn Sie auf NSX-Micro-Segmentierung angewiesen sind oder eine bestehende SCVMM-Integration nicht aufgeben können, gibt es Szenarien, in denen ein Wechsel keinen Sinn macht. Wir beraten ehrlich – auch wenn das heißt, dass wir von einer Migration abraten.


Von Single-Node bis Multi-Site – Architekturen, die wir betreiben

Single Node. Ein dedizierter Proxmox-Host mit lokalem ZFS-Storage. Für Entwicklungsumgebungen, kleine Produktionsumgebungen oder als Einstieg. Backup über Proxmox Backup Server ins EDNT Rechenzentrum.

3-Node HA-Cluster mit Ceph. Der Standard für produktive Umgebungen. Drei Nodes mit Ceph-Storage (Replikationsfaktor 3), HA mit Fencing, dediziertem Storage-Netzwerk (10G oder 25G). Ein Node kann ausfallen, ohne dass VMs offline gehen.

Skalierte Cluster (5+ Nodes). Für größere Umgebungen mit höheren Anforderungen an Rechenleistung oder Storage-Durchsatz. Separate Ceph-MON- und OSD-Nodes, mehrere Storage-Pools für unterschiedliche Performance-Klassen (SSD, NVMe, HDD).

Hybrid On-Prem + RZ. Proxmox-Nodes bei Ihnen vor Ort für latenz-sensitive Workloads, gekoppelt mit Nodes im EDNT Rechenzentrum für Backup, DR oder Burst-Kapazität. Ceph-Replikation zwischen den Standorten auf Wunsch.

 


Was uns von anderen Proxmox-Anbietern unterscheidet

Proxmox installieren können viele. Den Betrieb einer produktiven Umgebung mit SLA, Monitoring und einer durchdachten Architektur übernehmen wenige.

Eigene Hardware, eigenes Rechenzentrum. Kein Reselling von Hetzner-Servern mit Proxmox-Label. Unsere Hardware steht in einem ISO-27001-zertifizierten Rechenzentrum, gehört uns und wird von uns gewartet. Wenn ein DIMM getauscht werden muss, machen wir das selbst – ohne Ticket bei einem Upstream-Provider.

Ceph-Kompetenz aus Produktionserfahrung. Ceph ist mächtig und komplex. Wir tunen OSD-Backends, konfigurieren Crush-Maps, überwachen Scrub-Zyklen und wissen, wann Bluestore besser performt als Filestore. Das ist kein Wissen aus der Dokumentation, sondern aus Jahren produktivem Betrieb.

Durchgängiger Open-Source-Stack. Proxmox, Ceph, OPNsense, Bareos, Checkmk – unsere gesamte Infrastruktur basiert auf Open Source. Das bedeutet: Kein Vendor Lock-in auf irgendeiner Ebene. Wenn Sie morgen zu einem anderen Anbieter wechseln wollen, nehmen Sie Ihre VMs, Ihre Konfiguration und Ihr Know-how mit. Nichts davon gehört einem Hersteller.

Persönlicher Kontakt. Kein Ticket-System, in dem Ihre Anfrage nach Indien geroutet wird. Unser Team sitzt in Bensheim. Die Person, die Ihre Umgebung plant, ist dieselbe Person, die sie betreibt und die Sie anrufen können, wenn etwas nicht stimmt.


Häufige Fragen zu Managed Proxmox bei EDNT

 

Was kostet eine Managed-Proxmox-Umgebung? Das hängt von der Architektur ab. Ein Single-Node-Setup ist deutlich günstiger als ein 5-Node-HA-Cluster mit NVMe-Ceph-Pool. Grundsätzlich setzen sich die Kosten aus Hardware (Miete oder Kauf), optionaler Proxmox-Enterprise-Subscription und unserer Managed-Service-Pauschale zusammen. Weil keine Per-Socket-Lizenzgebühren anfallen, liegen die Gesamtkosten typischerweise bei 60–80 % unter einer vergleichbaren VMware-Umgebung.

Brauche ich eine Proxmox-Enterprise-Subscription? Für produktive Umgebungen empfehlen wir die Enterprise-Subscription. Sie erhalten damit Zugang zum stabilen Enterprise-Repository, direkten Support von Proxmox und regelmäßige, getestete Updates. Die Kosten sind überschaubar – deutlich unter jeder vergleichbaren VMware-Lizenz.

Kann ich meine bestehenden VMs mitbringen? Ja. Wir migrieren VMs aus VMware (VMDK → qcow2/raw), Hyper-V (VHDX → qcow2), KVM-Umgebungen und physischen Servern (P2V). In den meisten Fällen ist die Konvertierung automatisiert. Für VMs mit speziellen Anforderungen arbeiten wir individuell.

Wie performt Ceph im Vergleich zu lokalem Storage? Ceph bietet hohe Verfügbarkeit und Skalierbarkeit, hat aber konstruktionsbedingt höhere Latenzen als lokales NVMe. Für die meisten Workloads – Fileserver, Webserver, Datenbanken, Applikationsserver – ist die Performance mehr als ausreichend. Für latenz-kritische Anwendungen (z. B. hochfrequente Datenbanken) empfehlen wir lokalen ZFS-Storage oder einen dedizierten NVMe-Ceph-Pool.

Wie funktioniert HA bei Proxmox? Proxmox HA nutzt Corosync für die Cluster-Kommunikation und konfigurierbare Fencing-Mechanismen (IPMI, iLO, iDRAC) für die Node-Isolation. Wenn ein Node nicht mehr erreichbar ist, wird er über IPMI hart abgeschaltet und seine VMs auf einem anderen Node neu gestartet. Das ist kein vMotion – die VMs werden nicht live migriert, sondern neu gestartet. Für die meisten Workloads bedeutet das eine Unterbrechung von 30–120 Sekunden.

Behalte ich Root-Zugang zu meiner Umgebung? Ja. Es ist Ihre Umgebung. Sie erhalten vollen Zugang zur Proxmox-Web-GUI und auf Wunsch SSH-Zugang zu den Hosts. Wir empfehlen eine klare Aufgabenteilung: Sie verwalten Ihre VMs, wir verwalten die Plattform darunter. Aber die Entscheidung liegt bei Ihnen.

Kann ich Container statt VMs nutzen? Ja. Proxmox unterstützt LXC-Container nativ. Für Workloads, die keine vollständige VM brauchen – etwa Webserver, DNS, Monitoring-Agents – sind Container ressourcenschonender und schneller deploybar. Wir beraten Sie, wann Container sinnvoll sind und wann eine vollständige VM die bessere Wahl ist.

Was passiert, wenn ich mehr Ressourcen brauche? Wir skalieren. Zusätzliche Nodes werden in den Cluster aufgenommen, Ceph-OSDs erweitert, Netzwerk-Kapazität angepasst. Kein Neukauf einer teureren Lizenz, kein Wechsel in eine höhere Edition. Sie zahlen für Hardware und Managed Service – nicht für das Recht, mehr als X Cores zu nutzen.

Wie sieht das Monitoring aus? Wir überwachen mit Checkmk: Host-Verfügbarkeit, VM-Status, Ceph-Health (OSD-Status, PG-States, Scrub-Ergebnisse), Storage-Auslastung, SMART-Werte, Netzwerk-Durchsatz, CPU-Steal-Time und Memory-Pressure. Alerts werden in Echtzeit an unser Operations-Team geroutet. Auf Wunsch erhalten Sie Zugang zum Monitoring-Dashboard.


Ob Industrieunternehmen, Dienstleister oder Handwerksbetrieb, ob kleines oder großes Unternehmen, auf eine funktionierende IT-Infrastruktur kann niemand verzichten. Unternehmen, die unserer Lösung vertrauen:

Die Reifen Lorenz GmbH, ein führender Reifenservice-Anbieter, hat durch die Implementierung eines MPLS-Netzwerks über ihre Zentrale und 22 Filialen hinweg einen entscheidenden Schritt zur Optimierung ihrer IT-Infrastruktur gemacht. Die EDNT IT-Services GmbH hat für Reifen Lorenz ein robustes MPLS-Netzwerk realisiert, das eine nahtlose und effiziente Kommunikation zwischen der Zentrale und allen Filialen ermöglicht.

Dank MPLS genießt Reifen Lorenz nun eine stabile und zuverlässige Netzwerkverbindung, die Ausfallzeiten minimiert und den Geschäftsbetrieb reibungslos hält. Die schnelle Weiterleitung von IP-Datenpaketen ermöglicht eine effiziente Nutzung der Geschäftsanwendungen, was die Produktivität erheblich erhöht. Mit der privaten MPLS-Verbindung sind die Daten von Reifen Lorenz sicher vor externen Bedrohungen geschützt.

Die Vernetzung der Zentrale mit allen 22 Filialen wurde durch die any-to-any-Verbindungen erheblich vereinfacht, was die Administration und Wartung des Netzwerks erleichtert. Zudem konnte Reifen Lorenz durch die Konsolidierung der Netzwerkverbindungen die Betriebskosten senken und gleichzeitig die Leistungsfähigkeit steigern.

Mit der Implementierung des MPLS-Netzwerks hat die Reifen Lorenz GmbH ihre IT-Infrastruktur modernisiert und die Grundlage für zukünftiges Wachstum gelegt. Die Vorteile einer stabilen, sicheren und leistungsstarken Netzwerklösung tragen maßgeblich zur Effizienz und Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens bei.


Oder sprechen Sie uns direkt an

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Werner-von-Siemens-Str. 7
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